Frauen in der Technologiebranche – ein Grund zum Feiern


Hybrid work: Workers collaborate at a conference table.

Studien belegen, dass im Jahr 2022 in Ingenieurs- und Technologiestudiengängen nur 19 % der Studierenden weiblich sind. 39 % der Frauen betrachten die Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts als eine Hürde in der Technologiebranche. Bei Frauen ist in dieser Branche die Wahrscheinlichkeit zu kündigen, bevor sie 35 Jahre alt sind, um 50 % höher als bei Männern.

Wir wissen nicht erst seit gestern, dass in unserer Branche mehr für die Gleichstellung der Geschlechter unternommen werden muss. Und trotzdem sind wir noch lange nicht da, wo wir hin wollen. Auf der ganzen Welt werden fähige Arbeitnehmerinnen noch immer von Unternehmen ignoriert.

So ein Unternehmen wollen wir nicht sein.

Deshalb möchten wir eine Sache klarstellen: Jeder, der sich als Frau identifiziert, ist für die Technologiebranche ebenso wichtig wie alle anderen. Wir setzen uns für die weitere Verbreitung dieser Botschaft ein.

Wir wissen: Es reicht nicht, Frauen einfach nur Arbeitsplätze anzubieten. Frauen müssen auch von den freien Arbeitsplätzen erfahren. Es ist außerdem wichtig, sie zu motivieren, die Arbeitsplätze einnehmen zu wollen, und sie davon zu überzeugen, dass sie ausreichend dafür qualifiziert sind.

Wir möchten einige Frauen vorstellen, die sich dafür entschieden haben, bei ServiceNow Karriere zu machen und mit ihrer Hilfe erklären, wie wir uns für ein inklusives Umfeld einsetzen.

Als Schlüsselfigur der Technologiebranche liegt es in unserer Verantwortung, jeden Tag aufs Neue für Veränderung zu sorgen.

Ein Unternehmen, in dem man sich gegenseitig unterstützt

Yiran H. ist seit zweieinhalb Jahren Teil von ServiceNow in Frankfurt am Main und absolvierte zunächst ein siebenmonatiges Praktikum namens Solution Consulting Academy. Sie war eine der Ersten aus den EMEA-Ländern, die daran teilnahm.

“Wir haben sehr schnell sehr viel gelernt und wurden dabei auf verschiedene Weisen unterstützt – unter anderem von Mentoren und Buddies. Ich habe mich von Beginn an sicher und willkommen gefühlt.”

Durch die Team-Unternehmenskultur bei ServiceNow konnte Yiran sowohl beruflich als auch privat wachsen und viel über die Lösungen und Unternehmenswerte von ServiceNow lernen. Auch ihre Deutschkenntnisse konnte sie deutlich verbessern.

“In Deutschland zu arbeiten ist eine Herausforderung, die ich liebe und der ich mich gerne stelle. Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Das Management-Team hat mich bei allem unterstützt und mich immer genau richtig gepusht. Es gibt ein Programm für die Erstattung von Schulungskosten. Das Kollegium kann an diesen Schulungen teilnehmen, um bestimmte Fähigkeiten zu verbessern. Ich habe das Programm genutzt, um online einen Deutschkurs zu besuchen. Meine Mitarbeitenden haben mir sogar angeboten, mit mir privat zu üben. Ich freue mich sehr über all die Unterstützung und dass ich meine Kenntnisse so sehr verbessern konnte.”

Abgesehen von unserer tollen Team-Unternehmenskultur unterstützen wir bei ServiceNow Frauen auch bei ihren Karriereplänen. Dafür gibt es Mentorings, wir arbeiten mit externen Partnern zusammen und setzen Maßnahmenpläne um.

Nach etwa einem Jahr bei ServiceNow war es für Yiran an der Zeit für eine Veränderung.

“Ich liebe es, mit Menschen zu arbeiten, Verantwortung zu tragen und direkt etwas zu bewirken. Nach einer Weile hatte ich das Gefühl, dass meine damalige Stelle diese Wünsche nicht unbedingt erfüllte, also sprach ich mit dem Management darüber. Sie zeigten Verständnis für meine Lage und wussten meine Ehrlichkeit sehr zu schätzen.”

Durch ihre Offenheit und die Zusammenarbeit mit den Führungskräften konnte Yiran eine kundenorientiertere, strategischere Position einnehmen.

“Ab 2021 hatte ich dann meine eigenen Accounts, stand in direktem Kundenkontakt und arbeitete daran, stabile Beziehungen zu den Kunden aufzubauen. Auf all das bin ich sehr stolz."

Ein Ort, an dem man dazugehört

Für Heike B., die seit 2017 als Advisory Solution Consultant bei ServiceNow arbeitet, war die wachstumsorientierte Unternehmenskultur ebenso wichtig wie für Yiran.

“Vor knapp zwei Jahren war ich auf der Suche nach einer Stelle, bei der ich strategischer auf Firmenaccounts arbeiten kann. Ich wandte mich also an meine Vorgesetzten und sie setzten meine Wünsche in die Tat um.

Daran merkt man, dass wir dem Management als Menschen wichtig sind. Ich fühlte mich die gesamte Umstellung über gut unterstützt und kann aus voller Überzeugung sagen, dass alles Mögliche für meine Weiterentwicklung getan wurde.

Heike weiß auch generell die Kultur im Unternehmen sehr zu schätzen. Zum ersten Mal war sie in dieser von Männern dominierten Branche Teil eines fünfköpfigen Teams, das zu 80 % aus Frauen bestand. Das machte Heike bewusst, wie sehr sich ServiceNow dafür einsetzt, dass alle von einem gleichberechtigten Arbeitsumfeld profitieren können.

In unserem Unternehmen haben alle Frauen ein Mitspracherecht und wir unterstützen sie so gut wie möglich.

“Ich persönlich hatte hier nie das Gefühl, aufgrund meines Geschlechts benachteiligt zu werden. Wovon ich aber überzeugt bin, ist, dass wir Frauen uns immer gegenseitig unterstützen sollten. Alle zwei Wochen nehmen die Frauen aus meinem Team an einem gemeinsamen Call teil, in dem wir uns über unsere Erfahrungen austauschen, Hilfe und Unterstützung anbieten und so aktiv einen Arbeitsplatz mitgestalten, an dem wir uns alle wohl und gut aufgehoben fühlen.“


Frauen bei ServiceNow – ein Grund zum Feiern

Wenn Mitarbeitende bei der Arbeit ganz sie selbst sein können und wissen, dass ihre Meinung respektiert und geschätzt wird, sind sie zu noch mehr fähig, als sie bisher dachten.

Betrachtet man weltweit die Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern – zeigt sich: Der Unterschied ist nur noch so minimal, dass man mittlerweile von Entgeltgleichheit sprechen kann, (in den Ländern, aus denen wir entsprechende Daten übermittelt bekommen).

Innerhalb der letzten drei Jahre haben auch immer mehr Frauen Führungspositionen eingenommen. Programme mit ebendiesem Ziel laufen bereits, um die Entwicklung noch weiter voranzutreiben.

Uns ist bewusst: Wir dürfen jetzt nicht lockerlassen.. Deshalb bekräftigen wir unser Kollegium weiter darin, sich Gehör zu verschaffen und werden die nötigen Maßnahmen ergreifen, um allen eine rechtmäßige Chance zu bieten.

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