Frauen auf ihrem Weg nach vorn begleiten
Eine aktuelle Studie von Bitkom zeigt, dass 52 % der Unternehmen fehlende Frauennetzwerke als zentrales Hindernis für einen höheren Frauenanteil in IT- und Digitalberufen sehen. Das verdeutlicht, dass strukturelle Lücken nach wie vor zu den größten Herausforderungen zählen, wenn es darum geht, Frauen in männlich dominierten Branchen nachhaltig zu fördern.
Der Internationale Frauentag erinnert uns daran, dass Fortschritt kontinuierliches Engagement erfordert. Er ist nicht nur ein Anlass, um Bilanz zu ziehen und zu würdigen, was bereits erreicht wurde, sondern auch eine Gelegenheit, genauer hinzuschauen, was Empowerment im Arbeitsalltag tatsächlich ermöglicht.
Wir haben diesen Anlass genutzt, um mit Lilien S., Solution Sales Executive für Technology Workflows und Co-Lead von Women at ServiceNow Central, zu sprechen. Gemeinsam haben wir über die Rolle der Employee Belonging Group (EBG) „Women at ServiceNow“ gesprochen und darüber hinaus zentrale Fragen zur Stärkung von Frauen im Arbeitsumfeld und in der Tech-Branche reflektiert.
Was Women at ServiceNow möglich macht
Women at ServiceNow ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil der Unternehmenskultur von ServiceNow und organisationsweit etabliert. Die Initiative vernetzt Frauen über Funktionen, Standorte und Karrierestufen hinweg und schafft so ein starkes Gefühl von Gemeinschaft und gemeinsamer Zielsetzung.
Für Lilien liegt die besondere Stärke der EBG in ihrer Fähigkeit, Menschen auf sinnstiftende Weise zusammenzubringen. Durch Networking-, Mentoring- und Trainingsformate entstehen Räume, in denen Austausch ganz selbstverständlich stattfindet, Erfahrungen offen geteilt werden und Verbindung über formale Strukturen hinauswächst.
Was diese Räume besonders wirkungsvoll macht, so Lilien, ist ihre Kraft, Gemeinschaft in Selbstvertrauen und Handlungsbereitschaft zu übersetzen: „Die Momente, die mir am meisten bedeuten, sind die, in denen Frauen erkennen: Ich darf mehr wollen – und ich darf es auch einfordern.“
Vom Dialog zur Veränderung
Auf die Frage, was Unternehmen heute konkret verändern könnten, um Frauen wirksamer zu stärken, verweist Lilien auf die Art und Weise, wie Führung in vielen Organisationen – insbesondere im Tech-Umfeld – noch immer gestaltet ist. Trotz aller Fortschritte sind Frauen in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert, obwohl „die besten Entscheidungen und Innovationen dort entstehen, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen“, wie Lilien betont.
Innerhalb von Women at ServiceNow wird dieser Herausforderung durch offenen Dialog und gemeinsame Reflexion begegnet. Kontinuierlicher Austausch, Mentoring- und Trainingsprogramme helfen dabei, Themen wie Sichtbarkeit, Verhandlungskompetenz, Karriereentwicklung und finanzielle Selbstbestimmung in die tägliche Praxis zu überführen.
Dieses Verantwortungsbewusstsein reicht zudem über die Grenzen der Organisation hinaus. Durch ehrenamtliches Engagement und Initiativen wie den Girls’ Day, Kooperationen mit Hochschulen sowie die Präsenz auf Karrieremessen wie der herCAREER trägt die Women EBG dazu bei, Repräsentation bereits frühzeitig entlang der Talentpipeline zu stärken und mehr junge Frauen zu ermutigen, sich eine Zukunft in der Tech-Branche vorzustellen.
Gleichzeitig entsteht Wirkung auch im Lokalen. Von den einzelnen Standorten organisierte Treffen fördern Nähe, Vertrauen und Austausch im Arbeitsalltag. Diese Formate stärken das Zugehörigkeitsgefühl und verankern kulturellen Wandel auf lokaler Ebene.
Letztlich läuft all dies auf Sichtbarkeit und Repräsentation hinaus. Neben strukturellen Fragen unterstreicht Lilien die zentrale Bedeutung sichtbarer weiblicher Führungskräfte: „Wenn Frauen andere Frauen in Führungspositionen sehen, werden Karrierewege greifbarer und der Mut, den nächsten Schritt zu gehen, wächst.“
Ein Wunsch für die nächste Generation
Mit Blick nach vorn richtet sich Liliens Vision nicht nur auf einzelne Programme, sondern auf einen grundlegenden kulturellen Wandel in der Arbeitswelt.
Ziel ist ein Arbeitsumfeld, das von Selbstbewusstsein und Chancen geprägt ist: „Ich wünsche mir, dass die nächste Generation von Frauen in eine Arbeitswelt hineinwächst, in der sie nicht mehr hinterfragt, ob sie dazugehört – sondern ganz selbstverständlich davon ausgeht, dass ihr Platz dort ist, wo Zukunft gestaltet, und Entscheidungen getroffen werden“, sagt sie.
Vielfalt in der Tech-Branche sollte die Norm sein – nicht die Ausnahme. Über Hintergründe, Persönlichkeiten und Karrierewege hinweg. Denn Führung, Innovation und Erfolg sollten so vielfältig sein wie die Menschen, die sie prägen.
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