Die Pionierarbeit von ServiceNow für autonome Sicherheit
Auf der Black Hat USA 2026 in Las Vegas, auf der Sicherheitsexperten Möglichkeiten zur Bekämpfung immer raffinierterer Bedrohungsvektoren präsentieren, macht ServiceNow eines deutlich: Wir gehen weiter als veraltete Sicherheitsmodelle, die Schwierigkeiten haben, mit agentenbasierten Unternehmensprozessen Schritt zu halten.
Nach bedeutenden Erweiterungen unserer Architektur, die die Integration von Armis und Veza in die ServiceNow AI Platform zur Vereinheitlichung unserer Sicherheitsprodukte einschlossen, haben wir ServiceNow als betriebliches Backbone für autonome Sicherheit etabliert.
Die Grundlage dafür ist die Fähigkeit unserer Plattform, unternehmensweit alle Identitäten, Assets, Schwachstellen und Workflows auf einer einzigen, kontinuierlich aktualisierten Ebene zu vernetzen. Dies ermöglicht es, in einem einzigen Sicherheitsdiagramm alles zu erkennen, Entscheidungen zu treffen, zu handeln und Assets zu schützen.
Dank dieses synthetischen Weltmodells verfügt die agentenbasierte Sicherheit über ein umfassendes, kontextbezogenes Bewusstsein. Sie versteht die sich ständig verändernde Angriffsfläche eines Unternehmens. Sie weiß, welche Bedrohungen das größte Risiko darstellen, und findet die optimalen Lösungswege – und all dies in maschineller Geschwindigkeit.
Das KI-Zentrum für Cyberabwehr
Um diese betriebliche Revolution in Gang zu bringen, hat ServiceNow das KI-Zentrum für Cyberabwehr ins Leben gerufen, und ich bin unglaublich stolz darauf, es zu leiten. Dieser globale Hub ist der Motor unserer Sicherheitsinnovationen und wird Pionierarbeit beim Übergang der Branche von reaktiver zu autonomer Sicherheit leisten.
Die Bedrohungslandschaft hat sich grundlegend verändert. Laut Government Technology nutzen Angreifer Generative-KI als Waffe, um die Zeit zwischen der Erkennung einer Schwachstelle und ihrer Ausnutzung von mehreren Monaten auf wenige Minuten zu verringern. Von Menschen konfigurierte Regeln und statische Automatisierung sind oft nicht schnell genug, um die komplexen Betriebsabläufe von Unternehmen zu schützen.
Wir haben das KI-Zentrum für Cyberabwehr geschaffen, um den Spieß komplett umzudrehen. Das Zentrum widmet sich gänzlich der Beherrschung modernster KI-Modelle und der Entwicklung von Fachwissen zu KI-Agenten, um diese neuen Angriffsmethoden zu unterbinden, bevor sie dem Geschäft schaden können.
Ein Elite-Braintrust für Cybersicherheit
Ein Zentrum, das einen solchen Paradigmenwechsel anstrebt, erfordert mehr als nur fortschrittliche Algorithmen: Es bedarf auch vieler schlauer Köpfe. Daher hat ServiceNow systematisch ein erstklassiges „Dream-Team“ für Cybersicherheit zusammengestellt.
Dieses Elite-Team umfasst erfahrene Führungskräfte aus dem Sicherheits- und Risikomanagement von ServiceNow, zu denen IT-Architekten und Experten gehören, die an der Entwicklung der Sicherheitsbasis unserer Plattform mitgearbeitet haben. Ihnen schließen sich Gründer, Innovatoren und IT-Führungspersönlichkeiten von Armis und Veza an sowie Mitarbeiter der (zuvor von Armis übernommenen) Unternehmensbereiche CTCI, Silk Security und OTORIO, um eine wirklich schlagkräftige Truppe zu bilden.
Dieser kombinierte Braintrust kann eine beeindruckende Erfolgsbilanz beim Aufbau disruptiver Technologien, der Identifizierung aufkommender Bedrohungen und der Skalierung erstklassiger Plattformen vorweisen. Dank der Unterstützung dieses Kollektivs aus Sicherheitsexperten, erfahrenen Innovatoren, erfolgreichen Unternehmern und visionären IT-Fachleuten, die im KI-Zentrum zusammenarbeiten, können wir unser integriertes Modell in der gesamten Sicherheitslandschaft von Unternehmen skalieren.
Mission und Umfang
Das Zentrum schließt die Kluft zwischen äußerst ausgeklügelter KI-Entwicklung und praktischer, plattformweiter Cybersicherheit. Wir konzentrieren unsere umfassenden Kenntnisse in Technologie und Cybersicherheit auf das Ziel „Shift Zero“: die vollständige Abschaffung von Backlogs bei der Schwachstellenbeseitigung. In einer KI-gestützten Bedrohungslandschaft wird jeder Backlog zu einer offenen Einladung, da sich Angreifer mit maschineller Geschwindigkeit bewegen.
„Shift Zero“ integriert Sicherheit in die Betriebsabläufe, also genau dort, wo Bedrohungen entstehen – und nicht erst in nachgelagerten Prozessen, wo sie den größten Schaden anrichten. Dies erfordert eine grundlegende Umstrukturierung des Sicherheitsbetriebs von reaktiven zu präventiven Methoden. Unternehmen müssen statt mit menschlicher mit maschineller Geschwindigkeit handeln. „Shift Zero“ macht Schluss mit: „Wir haben ein Problem gefunden, schauen wir mal, wie wir es beheben können“. Jetzt verhindern wir vielmehr, dass Probleme überhaupt in das System gelangen.
Dazu sind drei Dinge erforderlich:
- Ein vollständiges Kontextdiagramm der Cyberlandschaft
- KI, die kontinuierliche Angriffssimulationen durchführt
- Autonome Fehlerkorrektur an der Quelle
Ein gutes Beispiel dafür sind KI-Sicherheitsagenten, die Programmierern unter den Arm greifen. Während die Entwickler den Code schreiben, validiert und korrigiert ihn ein KI-Sicherheitsagent in Echtzeit, sodass sich keine Schwachstellen einschleichen können. Das ist „Shift Zero“: Schwachstellen jederzeit möglichst auf null zu halten.
5 Schwerpunktbereiche
Um diese Vision umzusetzen, konzentrieren wir uns auf fünf Kernbereiche:
- KI-Talente: Wir werben aktiv die besten KI-Köpfe weltweit an und fördern sie nach Kräften. Im Zentrum kommen spezialisierte Forscher für agentenbasierte KI, Spezialisten für adversariale KI und KI-Sicherheitsarchitekten zusammen, die die Regeln der Verteidigung gegen Cyberkriminalität ganz neu denken.
- Bahnbrechende Innovation: Wir schaffen den KI-Sicherheits-Stack der nächsten Generation. Unser technischer Fokus liegt auf autonomer Sicherheit, wobei die KI nicht nur Anomalien erkennt, sondern auch aktiv komplexe Szenarien durchdenkt, um sofort Korrekturmaßnahmen zu ergreifen.
- Eine Drehscheibe der KI-Forschung: Das Zentrum orientiert sich an realen Produktionsszenarien und verbindet theoretische Durchbrüche mit der praktischen Anwendung von KI-gestützten Cybersicherheitslösungen in Unternehmen. In Zukunft wollen wir mit Elite-Hochschulen zusammenarbeiten und die weltweit fortschrittlichsten KI-Modelle an Bord holen.
- Umfassende Cyberkenntnis und Bedrohungsabwehr: Wir arbeiten an der absoluten Beherrschung neuartiger KI-gestützter Bedrohungsmethoden. Indem wir verstehen, wie Angreifer Schwachstellen beim maschinellen Lernen ausnutzen, entwickeln wir Cybersicherheitsprogramme, die KI-gestützte Angriffe antizipieren und neutralisieren, bevor sie überhaupt auftreten.
- Globale Risikoresilienz: Das Zentrum dient als definitive, bewährte Ressource für globale CISOs (Chief Information Security Officers) und Risikomanager, die klare Richtlinien suchen, um ihre Unternehmen von veralteten Risiko-Frameworks wegzuführen und einen robusten, KI-orientierten Sicherheitsstatus herzustellen.
„KI für Sicherheit“ und „sichere KI“
Unsere Pionierarbeit im KI-Forschungs- und -Entwicklungsbereich folgt zwei Grundsätzen: „KI für Sicherheit“ und „sichere KI“. Nur mit einem derartigen zweigleisigen Ansatz kann verhindert werden, dass moderne Unternehmensinnovation in betriebliches Chaos ausartet.
KI für Sicherheit
Cyberkriminelle nutzen KI bereits, um höchst präzise Angriffe in maschineller Geschwindigkeit auszuführen. Die Herausforderung für Sicherheitsteams besteht darin, das Zeitfenster zwischen Erkennung und Ausnutzung bereits nach wenigen Sekunden und nicht erst nach mehreren Stunden zu schließen.
Traditionelle, menschliche Reaktionen auf Security Events sind dafür nicht schnell genug. Daher müssen wir fortschrittliche KI-Modelle defensiv einsetzen, um Verhaltensmuster zu analysieren, gegnerische Ausweichbewegungen vorherzusehen und sofort mit skalierbaren Maßnahmen zu reagieren.
Sichere KI
Die Bereitstellung von KI-Agenten und Large Language Models (LLMs) im gesamten Unternehmen kann immense, unklare Risiken mit sich bringen. Wenn autonome Agenten nicht kontrolliert werden, können sie sich ungehindert innerhalb Ihrer Systeme bewegen und auf sensible Daten zugreifen, nicht genehmigte Aktionen ausführen und ohne angemessene Aufsicht mit kritischen Assets interagieren.
Eingebaute Governance
Echter Unternehmensschutz erfordert absolute, zentralisierte Kontrolle über die KI im gesamten Ökosystem. Stellen Sie sich vor: Ein kompromittierter oder falsch konfigurierter Agent treibt in Ihrer Umgebung mit Maschinengeschwindigkeit sein Unwesen.
Wir haben beobachtet, dass ein KI-Agent, der unbefugten Zugriff erhält, zerstörerische Befehle in Sekundenschnelle ausführen kann. Die einzige Verteidigung dagegen ist direkt eingebaute Governance. Dazu sind drei Dinge erforderlich:
- Eine vollständige Cybersicherheitsebene mit allen Assets, Identitäten, Schwachstellen, Workflows und dem geschäftlichen Kontext, sodass Sie immer genau wissen, worauf jeder KI-Agent zugreifen kann und was er tut
- Deterministische Governance-Leitlinien, die verhindern, dass KI-Agenten ihren vorgesehenen Tätigkeitsbereich überschreiten, und kontinuierliche Audit-Protokollierung
- Automatisierte Qualitätssicherungs- und Kontrollmechanismen, die Aktionen von KI-Agenten in Echtzeit überprüfen, sowie die Möglichkeit von Rollbacks, falls ein Agent von seinem autorisierten Verhalten abweicht
CISOs, die autonome Sicherheit implementieren, müssen dies von Anfang an richtig machen: zuerst für Governance und Kontrolle sorgen, bevor Geschwindigkeit erreicht wird. Ansonsten kann sich ein einzelner falsch konfigurierter KI-Agent zu einem katastrophalen Risiko auswachsen.
Intelligenz ohne Reaktionsfähigkeit ist nutzlos
Warum ist ein plattformzentrierter, agentenbasierter Ansatz so wichtig für Ihr Unternehmen? Weil in einer Welt, in der Security Incidents eine immer größere Bedrohung darstellen, eine Warnung ohne sofort eingeleitete Maßnahmen nur heiße Luft darstellt.
Echte Cyberresilienz erfordert mehr als einen Schutzschild. Sie erfordert ein aktives, selbstheilendes Betriebssystem. Da ServiceNow die Betriebsstruktur moderner Unternehmen orchestriert, kann unsere autonome Sicherheit Bedrohungen abfangen, gefährdete Computer- oder Anwenderidentitäten isolieren und kritische Schwachstellen automatisch patchen – direkt am Arbeitsplatz.
Der Übergang zur autonomen Cyberabwehr ist unvermeidlich. Aber die Realität ist, dass sich die agentenbasierte KI schneller entwickelt, als Governance-Frameworks mit ihr Schritt halten können. Wir sprechen jeden Tag mit Unternehmensführern, die KI-Agenten in der Produktion bereitstellen und Kontrollmodelle entwickeln, um in Echtzeit zu sehen, was funktioniert und was nicht.
Das sind keine Fehler, sondern Lernerfahrungen in der Phase, in der wir uns derzeit befinden. Die Frage ist nicht, ob man es perfekt macht, sondern ob man aus den Misserfolgen anderer Unternehmen lernen kann.
Im KI-Zentrum für Cyberabwehr tun wir drei Dinge, um Ihnen dabei zu helfen:
- Wir vermitteln Ihnen nicht nur Theorie, sondern vernetzen Sie mit anderen CISOs, die echte, agentenbasierte Bereitstellungen verwalten.
- Wir veröffentlichen Forschungsarbeiten, die auf betrieblicher Telemetrie aus Live-Umgebungen basieren, nicht aus Umfragen oder Laborszenarien.
- Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung von Governance-Modellen, die nicht nur theoretisch funktionieren, sondern auch skalierbar sind.
Die Unternehmen, die am schnellsten vorankommen, werden nicht diejenigen mit perfekten Kontrollen sein. Es werden jene sein, die von anderen lernen und die richtigen Anpassungen vornehmen. Werden Sie eines dieser Unternehmen! Gemeinsam können wir in der Branche schneller vorankommen.
Wir verwalten 175 Millionen Kontrollen und priorisieren täglich 1 Milliarde potenzielle Risiken im globalen Geschäftsbetrieb unserer Kunden, zu denen 90 % der Fortune-500-Unternehmen gehören. Mit 100 Milliarden jährlich orchestrierten Workflows verfügen wir über beispielloses Know-how darüber, wie Sicherheit in der Produktion funktioniert (oder schiefläuft). Wir sind in der Lage, Ihr Unternehmen beim Übergang zu KI-nativer, autonomer Sicherheit zu unterstützen.
Erfahren Sie mehr über das KI-Zentrum für Cyberabwehr.