Bewertung von Datenschutzverletzungen
Bewertungen von Datenschutzverletzungen spielen immer dann eine wichtige Rolle, wenn es einen Incident gibt, der die Privatsphäre von Einzelpersonen bedroht. Diese Bewertungen helfen, festzustellen, ob ein Verstoß vorliegt, und dienen dann als Maßnahme, um das Ausmaß und die Auswirkungen eines Verstoßes zu messen.
Es gibt zwei Wege, um eine Verstoßbewertung auszulösen: Sie kann direkt aus einem Datenschutzfall initiiert werden, oder Sie können die Verstoßbewertung als eigenständige Bewertung initiieren. Wenn eine Bewertung als eigenständige Bewertung initiiert wird, werden die Ergebnisse analysiert, und bei Bedarf kann ein Datenschutzfall erstellt werden. Diese Flexibilität stellt sicher, dass Organisationen umgehend auf potenzielle Verstöße reagieren können. Sie können nur eine Verstoßbewertung für jeden Datenschutzfall durchführen.
Im Falle eines Verstoßes können bestimmte Kriterien, z. B. wenn ein Server mit personenbezogenen Daten gefährdet wird, die Initiierung einer Verstoßbewertung veranlassen, bevor ein Datenschutzfall erstellt wird. Das primäre Ziel dieser Bewertung besteht darin, schnell die Art der gefährdeten Daten zu bestimmen. Wenn sich der Incident beispielsweise auf einen Security Incident bezieht, werden die Sicherheitsanalysten damit beauftragt, die Verstoßbewertung auszufüllen und Details zum Incident-Typ, den betroffenen Standorten und allen vorhandenen Minderungsmaßnahmen wie Verschlüsselung bereitzustellen. Anschließend überprüfen Datenschutzanalysten die Bewertung und untersuchen die Besonderheiten des Incidents. Basierend auf dieser Analyse kann ein Datenschutzfall erstellt werden, um zukünftige Vorkommen zu verhindern und rechtliche Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Verstoß zu verwalten.