Die Gewinner des Wettbewerbs für die beste Mitarbeiter-Experience 2026
ServiceNow zeichnet Unternehmen aus, die außergewöhnliche Mitarbeiter-Experiences bieten. Der Wettbewerb für die beste Mitarbeiter-Experience findet bereits in seinem dritten Jahr statt. Die Gewinner und Preisträger nutzen Personalisierung, Benutzerfreundlichkeit und Automatisierung, um Mitarbeiter in jedem Bereich des Unternehmens mit den benötigten Ressourcen zu vernetzen.
Dieses Jahr haben unsere Kunden KI eingesetzt, um die Mitarbeiterproduktivität zu steigern und Arbeiten zu automatisieren. So konnten sich ihre Mitarbeiter auf strategische Aspekte konzentrieren, anstatt ihre Zeit mit immer den gleichen Routineaufgaben zu verbringen. Außerdem zeichnet sich ein neuer Trend ab, bei dem die Kunden ServiceNow als ihr KI-Portal einrichten, um verschiedenste KI-Technologien für ihre Mitarbeiter zu orchestrieren.
Die ersten 5 Plätze
Erster Platz: Stellantis
Der Automobilriese Stellantis hat seine Mitarbeiter-Experience „Digital Me“ so entwickelt, wie man ein Auto konstruiert: strukturierte Prozesse, strenge Tests, keine Schnellverfahren. Das einheitliche Portal umfasst IT, HR, Beschaffung, Facilities, Finanzwesen, und Kommunikation. Bevor sich der erste Mitarbeiter anmeldete, wurde eine umfassende Validierung mithilfe von verschiedenen Personas, Journey Mapping und Usability-Tests in den verschiedenen Regionen durchgeführt.
Stellantis beeindruckte insbesondere durch effektive Governance und hervorragende Designmodelle für die Anwender-Experience, da es galt, 500.000 Mitarbeiter und 38 Stakeholder-Gruppen gleichzeitig auf das neue Portal umzustellen. Now Assist übernimmt die Zusammenfassung von Suchergebnissen, die Übersetzung von Wissensartikeln und die Virtual Agent-Konversationen. In den ersten zwei Wochen nach der Einführung wurde zudem etwa die Hälfte aller Support-Tickets von Now Assist bearbeitet.
„Erhalte ich die richtigen Informationen schneller? Werde ich korrekt zum nächsten Schritt geführt? Das ist der Schlüssel: suchen, Antworten erhalten und weitermachen“, sagt Dean Gibbins, Global IT Director bei Stellantis.
Wichtige Ergebnisse: 50 % weniger Tickets innerhalb der ersten zwei Wochen; 30.000 Mitarbeitersitzungen pro Monat; Usability-Score von 79 %
Zweiter Platz: NBA
Das Portal „Home Court“ der NBA zeigt, dass die beste Mitarbeiter-Experience nicht nur Antworten gibt, sondern auch Maßnahmen ergreift. „Home Court“ konsolidiert drei Portale der US-amerikanischen Basketball-Profiliga in einem einzigen zentralen Hub für IT, HR, Facilities und Kommunikation.
Die NBA integrierte Now Assist für Anfragen in natürlicher Sprache, damit die Mitarbeiter ihre Arbeit erledigen können, ohne ständig zwischen mehreren verschiedenen Systemen wechseln zu müssen. Die KI-Suche stellt sicher, dass die Mitarbeiter kuratierte, NBA-spezifische Antworten erhalten, anstatt generische Suchergebnisse aus dem Internet abzurufen, die zu kostspieligen Fehlentscheidungen führen könnten. Dieses Projekt war von so hoher Bedeutung, dass sich sogar Adam Silver, der Commissioner der NBA, mit konstruktiven Anregungen daran beteiligte.
„Basierend auf Feedback entwickelten wir ein einfaches, intuitives Mega-Menü mit relevanten Themen, sodass die Mitarbeiter schnell finden können, was sie brauchen“, erklärt Nick Ricciardi, Vice President und Head of IT Customer Experience bei der NBA. „In Kombination mit der KI-gestützten Suche schafft dies genau die Probleme ab, über die sich unsere Mitarbeiter beklagt hatten.“
Wichtige Ergebnisse: 75 % höhere Mitarbeiterproduktivität; 61 % weniger Suchaufwand; 38 % der Arbeitszeit eingespart durch Selfservice-Funktionen
Dritter Platz: Keurig Dr. Pepper (KDP)
MyKDP ersetzte separate HR-, Technologie-, Finanz- und Intranetportale durch ein einziges KI-gestütztes Portal. Dank der im Back-End integrierten Intelligenz können Mitarbeiter in einfachen Worten beschreiben, was sie benötigen, und die KI leitet sie an die richtige Stelle weiter. Die Plattform bietet eine KI-gestützte Suchfunktion, einen KI-Agenten zur automatischen Kategorisierung und einen KI-Resolver, der die Lösung von HR-Fällen von zwei Tagen auf sechs Sekunden reduziert.
KDP verfolgte zudem eine aggressive Strategie, um die Nutzung auf mobilen Geräten zu fördern. Promos stellten sicher, dass ServiceNow auch für Mitarbeiter ohne Schreibtisch „unvermeidbar“ war.
„Man braucht sich nicht mehr zu überlegen, welches Portal gerade das richtige ist“, sagt Jason Haines, Senior Director of Employee Experience bei KDP. „Es spielt keine Rolle, ob es sich um einen Incident oder um eine Serviceanfrage handelt. Man beschreibt einfach die Aufgabe, die man ausführen will. Und mit KI wird diese Aufgabe dann im Back-End schnell an die richtige Stelle weitergeleitet.“
Wichtige Ergebnisse: HR-Fälle in sechs Sekunden statt zwei Tagen gelöst; 25 % der Arbeitszeit von HR-Mitarbeitern durch KI eingespart; insgesamt 91.000 aktive Anwender pro Monat
Vierter Platz: Siemens
Siemens hatte eine Zukunftsvision, laut der Mitarbeiter nie auf ein System, eine Anwendung oder einen Anbieter zurückgreifen müssen. Sie fragen einfach, und die KI kümmert sich um den Rest.
Diese Idee wird bereits im großen Maßstab umgesetzt. Über ein zentrales, einheitliches IT-Portal stellt Siemens 250.000 Mitarbeitern in 143 Ländern in fünf Sprachen Services bereit. Das Unternehmen verfolgt eine „Bot-First“-Strategie, in der Moveworks als konversationsfähiges Front-End mit der KI von Now Assist zur Back-End-Automatisierung kombiniert wird.
„Wir wollten ein einheitliches Gateway schaffen. Die KI-Automatisierung war ein echter Gamechanger“, erklärt Ilya Kovalenko, Service Integration and Management Strategy Manager und Product Owner bei Siemens. „Gemeinsam mit Moveworks haben wir den IT-Support in eine optimierte, effektive Experience verwandelt.“
Wichtige Ergebnisse: 94 % der Serviceanfragen vollständig automatisiert; 1,7 Mio. Mitarbeiterinteraktionen pro Monat; 140.000 Virtual Agent-Konversationen pro Monat
Fünfter Platz: Lennar
Das Portal home@Lennar löste mehrere fragmentierte Intranets und isolierte Abteilungsseiten ab, um eine einheitliche Experience für HR, IT und Kommunikation zu schaffen. Über die Plattform können Mitarbeiter bei Außendiensteinsätzen sofort Antworten erhalten. So war der Erfolg der Plattform praktisch vorprogrammiert!
„home@Lennar ist kein Zufallsergebnis, sondern gut durchdachtes Design. Die Idee hinter unserem ‚OneLennar‘-Konzept ist es, Silos aufzubrechen und eine einheitliche Experience für alle Mitarbeiter zu schaffen, unabhängig von Geschäftsbereich oder Markt“, erklärt Adam Clark, Vice President of Corporate Systems bei Lennar. „Wir haben ServiceNow HR-Servicebereitstellung und Mitarbeiter-Center Pro eingeführt. Diese Technologie bildet die Grundlage, um diese Ziele zu erreichen.“
Lennar pflegt eine lockere Unternehmenskultur und motiviert Mitarbeiter durch CEO-Updates, Nachrichten und Mitarbeiter-Spotlights. Dazu stellt das Kommunikationsteam jeden Tag kuratierte Videos übe r die Integration von Vbrick mit ServiceNow bereit.
Wichtige Ergebnisse: 98 % vermiedene Supporttickets; 88 % weniger Suchaufwand; 80 % der Mitarbeiter besuchen das Portal wöchentlich
Auszeichnungen für die beste Mitarbeiter-Experience 2026
(in alphabetischer Reihenfolge)
DFI Retail Group
Für ein Einzelhandelsunternehmen mit Tausenden von Mitarbeitern, die über zahlreiche Büros und Ladenfilialen verteilt sind, ist Fragmentierung nicht nur unpraktisch, sondern auch teuer. Die DFI Retail Group löste dieses Problem mit „DFI Link“, einer zentralen Anlaufstelle für mehr als 5.000 Büromitarbeiter, um sich zu vernetzen, zu lernen und Hilfe zu erhalten. Als Nächstes steht der Rollout des Portals für die 15.000 Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt in den Filialen an.
Digitalisiertes Onboarding ersetzte manuelle, fragmentierte Prozesse durch geführte Journeys, um neue Mitarbeiter bereits am ersten Tag einsatzbereit zu machen. Selfservice-Workflows verarbeiten alles von HR-Transaktionen bis hin zu Mitteilungen aus der Führungsetage.
„Die Teammitglieder stehen im Mittelpunkt unseres gesamten Handelns. DFI Link wurde entwickelt, um ihnen die Tools und Informationen an die Hand zu geben, die sie für ihre tägliche Arbeit benötigen“, sagt Chantelle Chiew, Group Technology Director bei der DFI Retail Group. „Wenn wir investieren, um unseren Teammitgliedern die Arbeit zu erleichtern und ihre Produktivität zu steigern, spiegelt sich dies natürlich auch im außergewöhnlichen Service wider, den wir unseren Kunden bieten.“
Wichtige Ergebnisse: 1,1 Mio. US-Dollar an Kosteneinsparungen jährlich; 92,5 % der Suchanfragen korrekt gelöst; mehr als 50 % der Fälle dank Selfservice vermieden
H. Lundbeck
Wenn ein Portal im Handumdrehen mehr als 100 gemeinsam genutzte Postfächer und ein veraltetes System ersetzt – und die Teams bereits fragen, wann sie die Plattform nutzen können, bevor sie überhaupt online ist –, dann hat man etwas ganz Besonderes entwickelt.
Das war der Fall bei H. Lundbeck. Das Pharmaunternehmen schuf einen zentralen Einstiegspunkt für IT, HR, Finanzen, Beschaffung und Facilities mit mobilem Zugriff und Support in mehr als 30 Sprachen und beseitigte so Barrieren für Außendienst und globale Tochterunternehmen, die zuvor ohne eine Mittelsperson vor Ort keine Hilfe erhalten konnten.
Das Projektteam überzeugte den Chief Financial Officer, dass sich seine automatisierten Integrationen für Finanzwesen und Lieferkette mit SAP S/4HANA auszahlen würden. Darüber hinaus konnte das Unternehmen seine Softwareausgaben halbieren, indem es 12 Punktlösungen, die in der Facilities-Abteilung verwendet wurden, durch Workplace Service Delivery ersetzte.
„Wir hatten das Portal kaum eingeführt, als andere Unternehmensbereiche bereits anfragten, wie und wann sie ebenfalls ServiceNow nutzen könnten“, sagt Danuta Kadziolka, Senior Manager of IT Business Support Services bei H. Lundbeck. „Die Nachfrage ist so groß, dass wir sie überhaupt nicht bewältigen können! Das zeigt, dass wir sehr erfolgreich waren.“
Wichtige Ergebnisse: 151.000 Stunden pro Jahr durch Selfservice eingespart; Score von 94 % für Mitarbeiterzufriedenheit; unternehmensweite Akzeptanzrate von 92 %
Labcorp
Bei Labcorp bedeutet gute Mitarbeiter-Experience mehr als hohe Produktivität. Das Unternehmen beschäftigt 70.000 Mitarbeiter in 17 Ländern, die sich der Verbesserung der menschlichen Gesundheit verschrieben haben. Da ist jede Minute, die bei HR-Anfragen eingespart werden kann, eine Minute, die für diese wertvolle Arbeit zur Verfügung steht.
Eine dedizierte Website für Führungskräfte bietet einen Live-Chat und persönlichen HR-Support, wodurch die Wartezeiten der Manager von 24 Stunden auf nur 35 Sekunden verkürzt wurden. Der interne KI-Avatar von Labcorp heißt DiNA. Er beantwortet Fragen in natürlicher Sprache zu HR, Karriereentwicklung und Onboarding und erledigt Workday-Aufgaben für Mitarbeiter.
„Wir befinden uns mitten in der Transformation unserer Arbeitsweise. Indem wir Reibung bei alltäglichen Anfragen vermeiden, haben unsere Teams mehr Zeit, zu arbeiten, zu innovieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Gesundheit und das Leben von Menschen zu verbessern“, sagt Teresa Brinson, Director of Global HR Portal Experience bei Labcorp.
Wichtige Ergebnisse: Produktivitätssteigerungen im Wert von 1,2 Mio. US-Dollar jährlich; 90 % weniger Suchaufwand; Score von 89 % für Kundenzufriedenheit mit dem Chat
Medtronic
Die Entwicklung des Portals HRmony von Medtronic begann mit einer einfachen Prämisse: Die Mitarbeiter sollten sich nicht durch unzählige Seiten kämpfen müssen, um relevante Informationen zu finden. HRmony bietet deshalb vollständig lokalisierte Inhalte, die nach Land, Gewerkschaftsvertrag und Standort gegliedert sind, damit jeder Mitarbeiter sofort sieht, was für ihn wichtig ist.
Der digitale KI-Assistent, hinter dem Moveworks steckt, bietet den Mitarbeitern im Fertigungsbereich eine schnellere Möglichkeit, HR-Support zu erhalten, ohne die Produktionslinie verlassen zu müssen. Es stehen bereits mehr als 100 angepasste Anwendungsfälle zur Verfügung.
„Die Mitarbeiter wollen sich nicht durch unzählige Seiten kämpfen, um relevante Informationen zu finden“, erklärt Louise Ernewein, Principal Content Management Specialist bei Medtronic. „Wir bieten Ihnen alles Wichtige übersichtlich an zentraler Stelle, damit sie gleich sehen, was sie wissen und tun müssen.“
Wichtige Ergebnisse: Mehr als 100 mit Moveworks erstellte angepasste Anwendungsfälle; 6.000 Stunden eingespart durch KI-Assistenten seit der Einführung; 77 % vermiedene Supporttickets
UCLA Health
UCLA Health hat seine Mitarbeiter-Experience für Pflegekräfte auf Nachtschicht entwickelt, die nicht bis zum Morgen auf eine Antwort von der HR-Abteilung warten können. 80 % der Mitarbeiter von UCLA Health arbeiten mit direktem Patientenkontakt und haben daher häufig keine Möglichkeit, die Personalabteilung direkt zu kontaktieren. Deshalb hat das Unternehmen die KI-Suche von Now Assist implementiert, die Fragen rund um die Uhr sofort und richtig beantwortet.
Die anwenderdefinierte Rolle des Hilfsmanagers wurde speziell für die klinische Umgebung entwickelt, sodass die Pflegedienst- und Universitätsklinikleitung auf die Personaldaten aller Teams in der Matrixorganisation zugreifen können. Somit entfallen reaktive Anfragen für die HR-Abteilung, und sie kann sich stattdessen als strategischer Partner neu positionieren.
„Die Geschäftspartner in der HR-Abteilung können jetzt strategischer vorgehen, anstatt Berichte zu erstellen, weil jemand bestimmte Daten benötigt“, erklärt Stacey Titter, Senior Manager of HR Digital Transformation bei UCLA Health. „Manager Connect trägt dazu bei, die Personalabteilung zu einem vertrauenswürdigeren und strategischeren Partner zu machen.“
Wichtige Ergebnisse: Score von 88 % für Mitarbeiterzufriedenheit; 70 % der Fälle von KI bearbeitet; 70 % vermiedene Supporttickets
Besondere Anerkennung
City and County of San Francisco
Die Stadt- und Kommunalverwaltung von San Francisco hat eine zentrale Anlaufstelle entwickelt, über die 35.000 Mitarbeiter in 60 Abteilungen auf HR, interne Kommunikation und Services zugreifen können. Als Erstes fügte das interne Designteam Inhalte für die Mitarbeiter hinzu, um die Akzeptanz des neuen Portals zu fördern. Gleichzeitig wurden die Workflows für die HR-Servicebereitstellung ausgebaut.
Es war jedoch mehr als nur ein IT-Projekt, da mehr als 70 % des Personals mit direktem Bürgerkontakt oder nicht am Schreibtisch arbeiten. Auch diese Mitarbeiter, die zuvor noch nie ein digitales Portal genutzt hatten, mussten mit ins Boot geholt werden.
„Wir sind eine Organisation von mehreren hundert Jahren, und wir haben geschafft, was nie zuvor gelungen ist: Wir haben die Kontaktlisten zentralisiert, wir bestätigen den Eingang von Anfragen, und wir geben allen 60 Abteilungen Zugriff auf Inhalte. Das hat die Mitarbeiter-Experience revolutioniert“, sagt Syd Heller, Acting Director of Systems and Analytics bei City and County of San Francisco.
Wichtige Ergebnisse: 32.000 verschiedene aktive Anwender pro Monat; 291.000 monatliche Sitzungen insgesamt; Inhalte aus allen 60 Abteilungen
Diese erstklassigen Beispiele sind der Beweis dafür, dass großartige Mitarbeiter-Experiences einen Geschäftsvorteil bieten. Die Preisträger haben alle Kontaktpunkte ihres Unternehmens in einer einzigartigen Experience konsolidiert und nutzen KI, um Arbeit zu automatisieren und die Produktivität zu steigern.
Erfahren Sie mehr darüber, wie ServiceNow Sie dabei unterstützen kann, Ihre Mitarbeiter-Experience neu zu erfinden.