Servicedefinitionen in FSO

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  • Aktualisiert 12. März 2026
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  • Eine Servicedefinition beschreibt einen Service, den ein Finanzinstitut zur Unterstützung eines von ihm verkauften Produkts anbietet. Servicedefinitionen arbeiten mit Falltypen zusammen, um verschiedene Arten von Supportanfragen und eindeutige Anforderungs- und Erfüllungsprozesse bereitzustellen. In FSO ist für jedes Produkt und jeden Geschäftsbereich eine Beispielliste von Servicedefinitionen vorkonfiguriert.

    Für jeden der Services, die ein Finanzinstitut anbietet, wird eine Servicedefinition erstellt. Service Desk-Mitarbeiter können die vordefinierten Services schnell verwenden, um Fälle und Fallaufgaben des richtigen Typs für Kundenprobleme und -Anforderungen zu erstellen.

    Verwenden Sie Servicedefinitionen, wenn Sie einen neuen Anwendungsfall innerhalb einer Domäne hinzufügen, die bereits einen Falltyp hat und für eine vorhandene Persona gilt. In diesem Fall ermöglichen Servicedefinitionen eine schnellere Entwicklung neuer Anwendungsfälle.

    Eine Gruppe von Servicedefinitionen definiert den Satz von Services für einen bestimmten Produkt-/Falltyp. Wenn die Erfüller identisch sind, können viele verschiedene Services demselben Fall zugeordnet werden.

    Vordefinierte Servicedefinitionen in FSO haben zugeordnete Workflows, die über jedem Falltyp liegen.

    Jede Servicedefinition verfügt über einen eindeutigen Workflow/Playbook, Attribute und Formulare. Sie können angefordert (über einen Service Desk-Mitarbeiter oder Kunden) oder von einem Back-End-System ausgelöst werden. Servicedefinitionen ermöglichen eine einfache Konfiguration von Workflows und die Erweiterung auf zusätzliche Services mit Ansichten, Katalogelementen, Datenattributen, Flows, SLAs, und UI-Richtlinien.

    Servicedefinitionen können auch in Servicekategorien gruppiert werden. Servicekategorien ermöglichen eine einfachere Navigation und steuern den Zugriff autorisierter Anwender.

    Serviceauswahl aus einer Fallliste gestartet.

    Die folgenden Hauptkomponenten sind zum Erstellen einer Servicedefinition erforderlich:
    • Ein Servicedefinitionsdatensatz für den neuen Service.
    • Eine neue Ansicht und Ansichtsregel für den neuen Service in der Falltyptabelle.
    • Ein neuer Flow für den neuen Service, der bei der Erstellung des neuen Datensatzes in der Falltyptabelle ausgelöst wird.
    • Flows sind nur für komplexere Anwendungsfälle erforderlich, z. B. solche mit mehreren Aufgaben oder Teilaufgaben.
    • Ein neuer Datensatzersteller, den der Kunde/die anfordernde Person über den Servicekatalog erstellen kann. Verwenden Sie Datensatzersteller nur, wenn ein Endanwender die Anforderung erstellen soll.