Übersicht über regulatorische Taxonomie
Die regulatorische Taxonomie vereinfacht die Identifizierung notwendiger Änderungen in der regulatorischen Bibliothek eines Kunden, indem Algorithmen die Möglichkeit erhalten, eingehende regulatorische Informationen mithilfe von Taxonomiebegriffen an vorhandene Inhalte abzugleichen.
Regulatorische Change-Management-Produkte integrieren häufig Intelligence-Daten von mehreren Lieferanten wie Thomson Reuters, Compliance.KI und Wolters Kluwer. Diese Lieferanten unterscheiden sich jedoch in:
- Bereitstellungsmodus: Dateibasierte Feeds vs. Stream-basierte Feeds.
- Datenformat: XML, JSON, CSV usw.
- Taxonomieinformationen: Kontextbezogene Metadaten, die regulatorischen Informationen hinzugefügt werden, z. B. Geografie, Sektor oder Aufsichtsbehörde.
Einige Beispiele für Taxonomie sind die folgenden.
- Geografie: Identifiziert zutreffende Regionen, z. B. Nordamerika, Paris oder Neu-Delhi.
- Sektor: Definiert relevante Branchen, z. B. Banking, IT oder Logistik.
- Aufsichtsbehörde: Listet regulatorische Organisationen auf, z. B. NIST, Europäische Zentralbank.
Vorteile der Zuordnung der Taxonomie
Anwender von Regulatorisches Change-Management Verwenden häufig eigene Begriffe aus geschäftlichen Gründen, was zu Diskrepanzen zwischen externen und internen Taxonomien führt. Zum Beispiel könnte die Lieferantenbedingung Nordamerika sein, während die Anwender sie als USA und Kanada bezeichnen können, oder die Lieferantenbedingung könnte Singapur und der Anwenderbegriff Südostasien sein. Um eine genaue Zuordnung zu gewährleisten, müssen Administratoren externe Taxonomiebegriffe manuell an ihrer internen Taxonomie ausrichten. Dieser Prozess wird als Taxonomiezuordnung bezeichnet. Die Zuordnung von Taxonomien kann für viele Anwender manchmal eine Herausforderung darstellen. Regulatorisches Change-Management Bietet die Möglichkeit, Taxonomiezuordnungsfunktionen zu integrieren. Weitere Informationen finden Sie unter Ordnen Sie die Taxonomie zu.